Ungarische Briefmarken

Antike Möbel X

HozzászólásSzerző: Mariann » 2009.09.09. 10:17

Die Magyar Posta gibt im Rahmen ihrer Freimarkenserie mit dem Thema „Antike Möbel“ eine neue Marke aus.
Auf der Briefmarke ist ein Parterresitz des Konservatoriums (um 1900) zu sehen. Als Unterdruckmotiv dient ein vergrößertes Bild über ein Detail des präsentierten Kunstgegenstands.
Die Briefmarke ist eine Variante der 212-Ft-Marke der „Serie Möbelgeschichte – Antike Möbel VIII“, wobei die Farbe und der Nennwert verändert, das darauf angegebene Erscheinungsjahr und der Name der Druckerei aktualisiert worden sind. Die Grafik und die Überschriften der Briefmarke sind unverändert geblieben.
20090904_Antik_butorok_DE.JPG
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20 Jahre Grenzöffnung Ungarn-Österreich

HozzászólásSzerző: Mariann » 2009.09.09. 10:30

Ungarn, Österreich und Deutschland begehen den 20. Jahrestag der Grenzöffnung Ungarn-Österreich in 1989 mit der Ausgabe einer gemeinsamen Briefmarke.
Am 2. Mai 1989 begann der Abbau der zur Verhinderung von illegalen Grenzübertritten errichteten technischen Sperre. Am 19. August nahmen mehrere tausend Menschen am Paneuropäischen Picknick bei Sopron, in der Nähe der Grenze teil, wo sie die Schaffung eines Europas ohne Grenzen betrieben. Am 10. September 1989 wurde die Entscheidung der ungarischen Regierung bekannt gegeben. Sie bewilligte die Ausreise der sich seit dem 11. September 1989 in Ungarn aufhaltenden und nicht heimkehren wollenden DDR-Bürger in Länder, die ihnen die Ein- oder Durchreise genehmigen.
Ungarn, Österreich und Deutschland gaben am 20. Jahrestag dieses geschichtsformenden und als Grenzöffnung bekannten Ereignisses eine gemeinsame Briefmarke aus. Eine Besonderheit der Ausgabe ist es, dass die Marke in allen drei Ländern nach den Entwürfen des ungarischen Grafikers Imre Benedek verwirklicht wurde. Das Hauptmotiv der Marken auf blauem Hintergrund ist die Jubiläumszahl des Ereignisses, deren grafisches Bild der Grafiker – vervollständigt mit einer konkreten, auf die schicksalsvolle Grenzöffnung hindeutenden Botschaft – aus den Farben der Nationalflaggen der drei Länder komponierte.
Auf der Grafik des Sonderumschlags sind ein Kartenausschnitt und die Nationalflaggen der drei Länder zu sehen, der Sonderstempel ist eine an den Grenzübertritt erinnernde stilisierte Zeichnung. Zum Zwecke der gemeinsamen Präsentation der Briefmarke der drei Länder ist auch ein repräsentativ ausgeführtes Gedenkblatt angefertigt worden, auf dem die Novitäten mit Sonderstempelung aufgeführt sind. Das Vorderblatt des Gedenkblattes zieren – sich der Grafik des Sonderumschlags anpassend – ein Kartenausschnitt und Flaggen.
20090910_Hatarnyitas_DE.JPG
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Künste 2009 (1) József Egry: Regenbogen, Gemälde

HozzászólásSzerző: Mariann » 2009.09.09. 10:35

Die Magyar Posta präsentiert in ihrer Sonderbriefmarkenserie Künste Werke berühmter ungarischer Künstler. Auf einer Marke der Novitäten 2009 ist das Gemälde von József Egry Regenbogen (1940) zu sehen. Auf dem Sonderumschlag der Marke ist das Werk Aussicht auf Fonyód (1936) abgebildet. Auf der Grafik des Sonderstempels ist die stilisierte Zeichnung des Porträts des Künstlers zu sehen. Die auf der Marke und auf dem Umschlag abgebildeten Werke sind Eigentum des Laczkó-Dezső-Museums in Veszprém und können in der ständigen Ausstellung des Egry-József-Gedenkmuseums in Badacsonytomaj besichtigt werden.
József Egry (15. März 1883 in Zalaújlak; † 19. Juni 1951 Badacsonytomaj), ungarischer Kunstmaler, Kossuthpreisträger, einer der originalsten Vertreter der ungarischen modernen Malerei. Seine Studien als Maler begann er bei János Korcsek, die er später in München fortsetzte. In 1905 reiste er mit Unterstützung von Károly Lyka nach Paris, wo er in erster Linie die moderne Malerei studierte. Nach seiner Rückkehr war er zwischen 1906 und 1908 Schüler von Károly Ferenczy und Pál Merse Szinyei an der Hochschule für Bildende Kunst. In 1907 gewann er mit seinem Bild „Vor dem Asyl“ ein staatliches Stipendium. In 1909 war seine kollektive Ausstellung im Künstlerhaus. In 1912 hielt er sich in Belgien auf. Nach seiner Militärzeit lebte er von 1918 am Balaton und malte das ungarische Meer in unzähligen Variationen. Von den 1920er Jahren an wurde der Balaton schier zu seinem ausschließlichen Thema. Anfangs drückte er sich in der Ausdruckskunst des Expressionismus aus, später schaffte er einen eigenen Stil: Seine mit eigenartiger Technik gemalten Ölpastelle vereinen den Menschen und die Natur in einer suggestiven Vision.
In 1924 gewann er den Ernst-Preis, in 1926 den Szinyei–Landschaftsbild-Preis und in 1945 den staatlichen Großen Preis. Den Kossuthpreis erhielt er in 1948. In 1938 wählte man ihn zum Vorsitzenden der Neuen Gesellschaft der Bildkünstler. Seine Bilder sind in der Ungarischen Nationalgalerie, in den Museen in Pécs und Keszthely sowie in Privatsammlungen auffindbar. (Quelle: http://www.hung-art.hu)
20090910_Muveszetek_Egry_DE.JPG
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2009.10.15. 200. Jahrestag der Geburt von Louis Braille

HozzászólásSzerző: Mariann » 2009.10.20. 21:07

Die Magyar Posta begeht – am Tag des Weißen Stockes – den 200. Jahrestag der Geburt von Louis Braille mit der Ausgabe einer Sonderbriefmarke.

Louis Braille (1809 - 1852) wurde in einem Dorf bei Paris geboren und verlor im Alter von drei Jahren infolge eines Unfalls sein Augenlicht. Er spielte in seines Vaters Werkstatt mit einem spitzen Werkzeug und verletzte sich dabei ein Auge schwer. Die Entzündung erfasste auch das andere Auge und führte bald zur Erblindung des Jungen. Zunächst ging er mit sehenden Kindern zur Schule und lernte nach Gehör. In seinem zehnten Lebensalter bekam er ein Stipendium am Blindeninstitut in Paris, aber entgegen seinen Vorstellungen wurde auch hier nur gesprochen. Zwar gab es in der Bibliothek des Instituts einige umfangreiche Bücher, in denen Texte mit erhabenen „sehenden" Buchstaben geschrieben standen, aber für die blinden Kinder waren sie sehr schwer zu lesen.
1821 besuchte ein Soldat namens Charles Barbier die Schule und machte die blinden Kinder mit seiner Erfindung, der sog. „Nachtschrift” bekannt. Dank der aus zwölf erhabenen Punkten bestehenden chiffrierten Schrift konnten die Soldaten die schriftlichen Befehle auch im Dunkeln lesen, ohne eine Laterne anzuzünden. Später entwickelte Braille aus dieser Nachtschrift seine Blindenschrift, er reduzierte die Anzahl der Punkte pro Zeichen von zwölf auf sechs und schaffte im Alter von fünfzehn Jahren ein brauchbares Schriftsystem.
Nach dem Schulabschluss spielte er in einer Pariser Kirche Orgel. Später, im Jahr 1826 wählte man ihn zum Professor der französischen Blindenschule. Auch als Lehrer arbeitete er weiter daran, ein geeignetes System für die Blinden zu entwickeln. Er gab sich mit der Übersetzung der Schriftzeichen und Zahlen nicht zufrieden, sondern fügte dem Alphabet der Blindenschrift auch die Symbole der Mathematik und der Musik hinzu. Er arbeitete ungebrochen weiter und auch das Ausbleiben der offiziellen Anerkennung hinderte ihn nicht daran, seinen Schülern die Punktschrift erfolgreich beizubringen. 1829 erschien als Krönung seiner Arbeit das erste Braille-Buch.
Er starb an einem Lungenleiden am 6. Januar 1852. Seine Gebeine wurden im Pariser Pantheon beigesetzt. Nach seinen Würdigern hinterließ er den Blinden den Schlüssel, der ihnen Zutritt zum Kennenlernen der universellen Wissenschaften und der Welt gewährt. Quelle: http://www.gravobraille.hu

Die Bizentenarium-Sondermarke begeht den 200. Jahrestag der Geburt von Louis Braille, des Erfinders der Blindenschrift, und als ihre Besonderheit ist die Überschrift „BRAILLE 200” darauf auch mit der Blindenschrift von Braille lesbar. Der zur Briefmarke gehörende Sonderumschlag enthält ebenfalls Blindenschrift, auf dem Sonderstempel ist eine die Verschmelzung des Auges und der Punkte der Braillezeichen darstellende stilisierte grafische Komposition zu sehen.
20091015_Braille_DE.jpg
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2009.09.10. 20. Jahrestag der UNO-Konvention / Rechte des Ki

HozzászólásSzerző: Mariann » 2009.10.20. 21:12

Die Magyar Posta gibt anlässlich des 20. Jahrestags der UNO-Konvention über die Rechte des Kindes eine Sonderpostkarte aus.
Am 20. November 1989 in New York nahm die UNO-Generalversammlung die Konvention über die Rechte des Kindes an, die von der ungarischen Rechtssetzung in dem Gesetz Nr. LXIV/1991 verankert und verkündet worden ist. Auf der Bildseite, auf dem Briefmarkenbild sowie auf der Grafik des Sonderstempels der an das Thema anknüpfenden Sonderpostkarte sind in jungendlichem Stil konzipierte grafische Kompositionen und Überschriften zu sehen, die auf den Inhalt der Konvention über die Rechte des Kindes hindeuten. Die Zeichnungen sind Werke von Attila Zách. Die Grafiken helfen den Kindern, sich auf der Homepage für Kinderrechte, die vom Ombudsmann für staatsbürgerliche Rechte betrieben wird, orientieren zu können sowie dabei, sich mit ihren Grundrechten bekannt zu machen. Die Magyar Posta überweist 10 HUF vom Preis aller verkauften Postkarten zugunsten der „Aktív Állampolgárság Alapítvány“ (Stiftung Aktive Staatsbürgerschaft), die sich die umfassende Propagierung der staatsbürgerlichen Rechte des Kindes zum Ziel gesetzt hat.
20090910_ENSZ_Gyermekjog_DE.jpg
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2009.10.16. Ungarisch-Japanisches Jubiläumsjahr

HozzászólásSzerző: Mariann » 2009.10.20. 21:17

Ungarn und Japan begehen das 140-jährige Jubiläum der Aufnahme und das 50. Jubiläum der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden Ländern mit der Ausgabe einer gemeinsamen Briefmarke.
Offiziell begannen die Beziehungen zwischen Japan und Ungarn 1869, zurzeit der Österreich-Ungarischen Monarchie. Aber erst später, 1960 eröffneten die beiden Länder Gesandtschaften, die 1964 den Rang der Botschaft erhielten. Der politische Umschwung von 1989 in Ungarn trieb die Beziehungen zwischen den beiden Staaten richtig vorwärts.
Anlässlich des ungarisch-japanischen Jubiläumsjahrs erwarten die Interessenten viele Veranstaltungen und Musikprogramme, die die traditionellen Künste der beiden Länder präsentieren. Einer der spektakulärsten Momente der vielfältigen kulturellen Ereignisse verwirklicht sich als Symbol der Freundschaft zwischen den beiden Ländern: die die Donau überspannende Elisabeth-Brücke bekommt eine Festbeleuchtung nach den Entwürfen der Künstlerin Motoko Ishii. Zu Ehren des Jubiläumsjahrs geben die Magyar Posta und die Japan Post Service Co. Ltd. eine gemeinsame Briefmarke aus.
Auf dem anlässlich des ungarisch-japanischen Jubiläumsjahrs erscheinenden, sechs Markenbilder enthaltenden ungarischen Kleinbogen sind die Briefmarkenbilder in individueller, den Großbuchstaben H formender Perforationsanordnung platziert worden. Auf den Briefmarkenbildern sind einige von den nationalen Werten der beiden Länder abgebildet: die ungarischen Motive sind eine Bouteille (Volkskundemuseum, Budapest), eine Matyó-Stickerei (Matyó-Kunstgewerbe-Sammlung, Mezőkövesd) und die Festbeleuchtung der Elisabeth-Brücke (nach dem Foto von József Hajdú und dem Entwurf von Motoko Ishii); die japanischen Motive sind ein Teebehälter (Nationalmuseum, Tokio), ein Kimono-Muster und der Fuji (nach dem Foto von Yukio Ohyama). Auf der Grafik des Sonderumschlags entfaltet sich die Rahmenzeichnung des Kleinbogens, auf dem Sonderstempel ist – hindeutend auf die diplomatischen Beziehungen – eine schreibende Hand zu sehen.
20091016_Japan_Ung_DE.jpg
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2009.10.15. Weihnachten

HozzászólásSzerző: Mariann » 2009.10.26. 00:28

Die Magyar Posta begeht Weihnachten traditionsgemäß mit der Ausgabe einer Freimarke. 2009 gelangen zwei – stilistisch völlig unterschiedliche – weihnachtliche Briefmarken in die Postämter, die perfekt geeignet sind, um die persönliche Weihnachtspost damit zu verschicken.
Die 75-Ft-Briefmarke ist – nach dem Kunstfoto von József Hajdú – geschmückt mit dem Gnadendbild Mariä die Reisende von der Kunstmalerin Masa Feszty. Auf der 100-Ft-Briefmarke ist eine spielerische grafische Komposition mit weihnachtlichem Flair zu sehen. Die Sonderumschläge und -stempel sind den Briefmarken angepasst.
20091015_Karacsony_DE.jpg
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2009.10.28. Künste 2009 (2) - Kristall aus Ajka

HozzászólásSzerző: Mariann » 2009.11.09. 17:18

Die Magyar Posta präsentiert auf der neuesten Marke ihrer Briefmarkenserie „Künste“ einige Kunstwerke des Kristalls aus Ajka.

Die Geschichte des Kristalls aus Ajka begann Mitte des 19. Jahrhunderts in den Glashütten der Wälder des Bakony-Gebirges. 1878 holte Bernát Neumann neben den ungarischen Glasmachern Glasbläser aus Bayern und Sachsen nach Ajka, wo er seine – auch heute noch bestehende – Glasfabrik errichtete. Nach den 1879er Berichten der Kammer wurden hier Hohlglas, Kalkglas und Lampenzylinder hergestellt. 1891 ging die Fabrik in den Besitz der kapitalstärkeren Firma Kossuch über. Zu dieser Zeit waren die Gläser aus Ajka bereits in Deutschland, Ostindien sowie in Nordamerika bekannt. 1914 wurde die Fabrik wegen Arbeitskräftemangels geschlossen und nahm erst im März 1916 die Arbeit mit nur einem Ofen wieder auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Produktion wegen der stockenden Rohstoffversorgung vorläufig eingestellt, um sie im Oktober 1946 wieder in Gang zu bringen. 1948 wurde die Fabrik verstaatlicht. In den 60er und 70er Jahren wurden neue Fabrikhallen gebaut, die Produktion von Bleikristall begann, die Generatorgasheizung wurde von der Erdgasheizung abgelöst und statt Töpferöfen wurden Wannenöfen gebaut, die für ein kontinuierliches Schmelzen sorgten. Die Periode nach der 1990er Privatisierung war von einer so nie zuvor erfahrenen technischen Entwicklung und einem dynamischen Produktionsaufschwung gekennzeichnet. Eingeführt wurden seitdem qualitativ hochwertiges Glas hervorbringende, umweltfreundliche elektrische Glasschmelzen sowie die Herstellung von Erzeugnissen in attraktiven Farbkombinationen sowie handgemaltem Glas. Um die Produktion zu steigern, wurde in Ajkacsinger ein zweiter Standort errichtet, dessen Spezialgebiet die Herstellung von Kaliglas ist. 96 % der Produktion werden exportiert, überwiegend in die Vereinigten Staaten und nach Westeuropa, aber auch in Japan und in Südostasien sind die Gläser aus Ajka bekannt und beliebt. (Quelle: ajka-crystal.hu)

Auf der Sonderbriefmarke und dem dazugehörigen Umschlag sind Details der mit handwerklicher Sorgfalt hergestellten, anspruchsvollen, künstlerisch hochwertigen – handgemalten, glatten oder mit geschliffenem Dekor und in verschiedenen Farbkombinationen hergestellten – Gläser, Kelche, Flaschen, Krüge, Platten und Schmuckgläser der Firma Ajka Kristall zu sehen. Auf der Grafik des Sonderstempels ist die stilisierte Zeichnung einer Kristallform auffindbar.
20091028_Ajka_kristaly_DE.jpg
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2009.11.05. Weltforum der Wissenschaften

HozzászólásSzerző: Mariann » 2009.11.09. 17:20

Die Magyar Posta grüßt das Weltforum der Wissenschaften mit der Ausgabe einer Briefmarke.

Das Weltforum der Wissenschaften (World Science Forum, WSF) wird aufs Neue von der ungarischen Hauptstadt Budapest beherbergt. Aus diesem Anlass treffen zwischen dem 5. und dem 7. November 2009 in der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (MTA) und im Oberhaus-Saal des Parlaments Forscher, Staatsoberhäupter, Leiter von Organisationen für Wissenschaft und Forschungsfinanzierung und Vertreter führender Wissenschaftsorgane der Welt. Das Spitzentreffen der Wissenschaftler und Politiker wird von der Ungarischen Akademie der Wissenschaften mit Unterstützung der UNESCO und des Internationalen Wissenschaftsrats (ICSU) organisiert. Das WSF 2009 findet unter dem Motto „Wissen und Zukunft” statt.
Eine ähnliche Veranstaltungsreihe gab es in Budapest das erste Mal 1999, damals noch unter dem Titel „Weltkonferenz der Wissenschaften“. Seitdem findet das Weltforum der Wissenschaften aller zwei Jahre, zur Zeit des – 2001 von der UNESCO ins Leben gerufenen – Welttages der Wissenschaften (10. November) statt. Das Motto des Forums, an dem mehr als 1 200 Wissenschaftler, Politiker und Mitglieder von Entscheidungsgremien teilnahmen, war 2003 „Wissen und Gesellschaft“, 2005 „Wissen, Ethik und Verantwortung“, 2007 „Investition in die Wissenschaft – Investition in die Zukunft“.
Im Rahmen des WSF berichten auch die Hauptorganisatoren der bedeutendsten internationalen wissenschaftlichen Foren über die wesentlichen Ergebnisse und Erkenntnisse ihrer Beratungen. Die Themen der Staatoberhäupter sind der Umweltschutz und der Klimawandel. Der Vortrag der Chinesischen Akademie der Wissenschaften mit dem Titel „Wissenschaftliche und technologische Voraussicht und Innovationspolitik für die Erhaltung“ signalisiert einen möglichen Fortschritt in der Entwicklung der ungarisch-chinesischen wissenschaftlichen Beziehungen. Besprochen wird auch die Finanzierung der Wissenschaft: Eine Sondersektion beschäftigt sich mit der Verbindung zwischen Wissenschaft und politischer Entscheidung sowie mit der Wissenschaftsdiplomatie. Weitere Themen der Teilnehmer sind die Zusammenhänge zwischen der Wissenschaft, den Ökosystemen und der Erhaltung, die wissenschaftliche Laufbahn von Forscherinnen und die Förderung junger Forscherinnen und Forscher. Überdies verschaffen sie Überblick darüber, wie sich der Platz der Wissenschaft in der Gesellschaft und in der Wirtschaft im vergangenen Jahrzehnt veränderte, wozu auch das zehnjährige Jubiläum der 1999er Konferenz Anlass gibt. Wichtiger als der Rückblick ist jedoch der Vorausblick: das Ziel des WSF ist es, für die folgenden Jahrzehnte das Zukunftsbild der Wissenschaft festzulegen. Quelle: http://www.mta.hu

In der Mitte des Briefmarkenbildes ist das Emblem des Weltforums der Wissenschaften abgebildet. Auf der Zeichnung des Sonderumschlags ist ein Budapester Panorama zu sehen, dessen Hauptmotive die Kettenbrücke und die Burg von Buda sind. Auf der Grafik des Sonderstempels ist die stilisierte Zeichnung des Sitzes der Ungarischen Akademie der Wissenschaften abgebildet.
20091105_Vilagforum_DE.jpg
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2009.12.04. FILAKLUB

HozzászólásSzerző: Mariann » 2009.12.08. 17:28

Die Magyar Posta präsentiert auf einer Freimarkenserie die beliebten Maskottchen des zum Zwecke der Förderung des Briefmarkensammelns der Jugend gegründeten Filaklubs /Philaklub/ und der Meseposta /Märchenpost/: „Fila Levi“, „Fila Bogi“ und „Fila Pötyi“.
Der Filaklub ist ein virtueller Klub für Briefmarkensammler auf der Homepage der Magyar Posta, wo die Kinder und Jugendlichen Wissenswertes über die ungarischen und ausländischen Briefmarken finden, spielen, Freundschaften schließen, chaten und Marken tauschen können. Die Kinder können ihr Wissen mit Memory- und Puzzlespielen sowie Quizfragen erproben, d.h. spielerisch, unbemerkt lernen. Die Besonderheit des Filaklubs ist, dass auch die Möglichkeit zur Erstellung einer eigenen Webseite besteht. Die unternehmungslustigen Jugendlichen brauchen sich nur zu registrieren und schon können sie ihre Webseite erstellen, wo sie miteinander chaten, sich als Briefmarkensammler-Klub vorstellen und berichten können, was für Briefmarken-Beschäftigungen sie abhielten, was für Programme sie organisierten und sie können ihre eigenen Bilder oder ihre neuesten Briefmarkenbilder hochladen. Auch diejenigen müssen nicht verzagen, in deren Schule es noch keinen Briefmarken-Fachzirkel gibt, denn der Filaklub hilft herauszufinden, wo der nächstgelegene Klub, dem sie sich anschließen können, auffindbar ist. Adresse der Homepage: http://www.posta.hu/filaklub.
Das „Zuhause“ von Fila Levi, Fila Bogi und Fila Pötyi ist die Meseposta /Märchenpost/, ein besonderes, zauberhaftes Briefmarken-Spielhaus mit kleinen Annahmeschaltern, Briefmarkenwand, Kostümen, Glücksrad. Die Schul- und Kindergartengruppen erwarten außer den alltäglichen Spielen auch organisierte Programme. Die Meseposta ist in Budapest im Einkaufszentrum Mammut II 3. Stock. auffindbar.
Auf den Marken der Freimarkenserie Filaklub laden Fila Levi, Fila Bogi und Fila Pötyi die Kinder zum Spielen ein. Den zur Briefmarkenserie gehörigen Sonderumschlag zieren spielerische Motive, auf der Grafik des Sonderstempels lächelt Fila Pötyi.
20091204_Filaklub_DE.jpg
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2010.01.10. Pécs

HozzászólásSzerző: Mariann » 2010.01.12. 11:36

Die Magyar Posta bringt anlässlich der Veranstaltungsreihe PÉCS 2010 – Kulturhauptstadt Europas einen besonderen, 25 verschiedene Briefmarken enthaltenden Freimarkenbogen in Umlauf. Auf den am Tag der offiziellen Eröffnung erscheinenden Marken mit dem Wertzeichen „BELFÖLD“ (INLAND) sind Sehenswürdigkeiten der Stadt zu sehen.
Seit 1985 werden jährlich, nunmehr traditionsgemäß in verschiedenen Städten Europas groß angelegte kulturelle Programme organisiert. Im Januar 2010 präsentieren sich drei europäische Städte als Kulturhauptstadt Europas 2010: Die in Deutschland, im Ruhrgebiet auffindbare Stadt Essen, die an den Ufern des Bosporus gelegene Stadt Istanbul sowie Pécs in Südungarn.
Die auf den Briefmarkenbildern des Bogens PÉCS 2010 abgebildeten Motive zeigen (von links nach rechts und von oben nach unten) folgende Sehenswürdigkeiten der Stadt: Moschee des Paschas Jakowali Hassan  Kalvarienhügel  Nationaltheater von Pécs Sitz der Ungarischen Akademie der Wissenschaften  Barbakán Festungsturm  Synagoge  Statue des Hl. Franz von Assisi (György Bársony)  Nationaltheater von Pécs  Kopfstatue von Janus Pannonius (Sándor Rétfalvi)  Komitatshaus  Postpalast  Basilika von Pécs  Dreifaltigkeitssäule (György Kiss)  Moschee des Paschas Gazi Khassim  Universitätstor  Urchristlicher Friedhof, Cella Septichora  Zsolnay-Brunnen  Klimó-Bibliothek  Csontváry-Statue (Jenõ Kerényi), Zsolnay-Vase (Miklós Sikorski)  Reformierte Kirche  Ruinen von Tettye  Evangelische Kirche  Rathaus  Signal-Skulptur (Victor Vasarely). Auf dem die Briefmarken umrahmenden Bogenrand sind weitere kennzeichnende Bilder, Motive der Stadt zu sehen.
Auf der Zeichnung des Sonderumschlags ist das auf dem Jokai Platz auffindbare Werk „Nabel der Welt“ von Zoltán Pál zu sehen. Auf dem Sonderstempel erscheint die stilisierte Zeichnung einer die Sehenswürdigkeiten von Pécs abbildenden grafischen Montage.
Csatolmányok
20100110_Pecs_DE.jpg
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2010.02.05. Olympische Winterspiele, Vancouver

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Die Magyar Posta grüßt die Olympischen Winterspiele traditionsgemäß mit der Ausgabe einer Sonderbriefmarke. Die Olympischen Winterspiele 2010 werden vom 12. bis 28. Februar in der Stadt Vancouver – der drittgrößten Stadt und zugleich einer der wichtigsten Hafenstädte Kanadas – sowie in Whistler – dem in nordöstlicher Richtung, 125 Kilometer von Vancouver entfernten, berühmtesten und größten Skizentrum Kanadas stattfinden.
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2010.02.05. Namhafte Ungarn - Kner Izidor

HozzászólásSzerző: Mariann » 2010.01.28. 10:53

Die Magyar Posta begeht den 150. Jahrestag der Geburt von Isidor Kner mit der Ausgabe einer Sonderbriefmarke.

Isidor Kner (Kner Izidor) (Gyoma, 5. Februar 1860 – Gyoma, 19. August 1935) ist eine eminente Persönlichkeit der ungarischen Typographie, Buchbinderei und Verlegung. Seine Kenntnisse erwarb der aus einer wandernden Buchbinderfamilie stammende junge Mann durch autodidaktisches Studium und kontinuierliches Lernen. Nach den Studienjahren gründete er im Juni 1982 in Gyoma seine Einmann-Buchdruckerei, die 1888 im Jahrbuch der Ungarischen Typographen bereits als „Gehilfen beschäftigende Druckerei“ bezeichnet wurde. 1889 heiratete er und konsolidierte mit Hilfe des Mitgifts seine Druckerei. 1890 kaufte er seine erste Hochleistungsdruckmaschine. Eine ungebrochene Entwicklung nahm seinen Lauf und Anfang der 1900er Jahre gehörte nahezu die Hälfte aller Siedlungen des damaligen Ungarns zu den Auftraggebern seiner Druckerei. Die einstig kleine Werkstatt wurde zu einem modernen provinziellen Mittelbetrieb. Von 1902 bis 1913 stieg der Jahresumsatz des Betriebs von mehr als hunderttausend Kronen nahezu auf das Fünffache an. Die Zahl der Festangestellten betrug 90 bis 100 Personen. Auf der Messe 1914 in Leipzig erhielt er eine Goldmedaille für seine Tätigkeit. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden der Druckerei von den rumänischen Besetzern jedoch nicht nur zwei Drittel der Ausrüstung geraubt, durch die im Trianoner Vertrag neu gezogenen Grenzen Ungarns verlor sie auch einen Großteil ihrer potentiellen Kunden. Isidor Kner durchlief auch in der gesellschaftlichen Mobilität einen langen Weg. Als renommierter Bürger der Gemeinde Gyoma war er auch aktiver Teilnehmer des beruflichen öffentlichen Lebens. Außer den typographischen Schriften veröffentlichte er auch häufig Fachartikel, in denen er die Entwicklung des Fachunterrichts, die Einstellung der Lehrlingsschinderei forderte und gegen den unlauteren Wettbewerb protestierte. Häufig schrieb er über Fragen der Entwicklung der heimischen Industrie sowie der Verbesserung des Niveaus. 1932 – am 50. Jahrestag der Gründung der Druckerei – wählte ihn das Komitat Békés zum Mitglied auf Lebenszeit des Munizipalausschusses und im selben Jahr erhielt er den Meistertitel und die Ehrenurkunde der Innung. Nach seinem Tod wurden seine beiden Söhne, Imre und Endre, Inhaber der Druckerei. 1944 wurde die Druckerei hingegen bereits von bestellten staatlichen Leitern gelenkt, 1963 wurde sie der früheren Tevan Druckerei von Békéscsaba angeschlossen. 1991 wurde die „Gyomai Kner Nyomda Kft.“ (Kner Druckerei GmbH Gyoma) gegründet, am Ende desselben Jahres, im Zuge der Privatisierung wurde die „Láng Kiadó és Holding Rt.“ (Láng Verlag und Holding AG) der Mehrheitsaktionär. 1998 wandelte sie sich in eine Aktiengesellschaft um und ein Jahr später gelangte die Mehrheit ihrer Aktien in den Besitz der „Állami Nyomda“ (Staatsdruckerei). Quelle: http://hu.wikipedia.org * http://www.gyomaikner.hu

Auf dem Briefmarkenbild sind das Portrait von Isidor Kner und ein Detail seines einstigen Briefpapiers sowie ein Detail einer Grafik auffindbar, die auf Grund eines das zeitgenössische Druckereiinnere abbildenden Stichs angefertigt worden ist. Auf dem zur Briefmarke gehörenden Sonderumschlag ist eine Grafik, inspiriert durch das einstige Briefpapier und auf dem Sonderstempel sind die Anfangsbuchstaben des Namens „Kner Izidor“ zu sehen.
20100205_Kner_Izidor_DE.jpg
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2010.02.19. Fremdenverkehr I.

HozzászólásSzerző: Mariann » 2010.02.16. 11:08

Die Magyar Posta beginnt die Ausgabe einer neuen Freimarkenserie zum Zwecke der Präsentation von kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten Ungarns.

375 Jahre Eötvös-Loránd-Universität
Die Eötvös-Loránd-Universität (ELTE) ist Ungarns älteste, ununterbrochen tätige und zugleich größte Universität. Gegründet wurde sie 1635 von Péter Pázmány, dem Erzbischof von Esztergom in der Stadt Nagyszombat, der ihre Leitung dem Jesuitenordnen überließ. Sie bestand aus einer geisteswissenschaftlichen und einer theologischen Fakultät, 1667 kam noch eine juristische Fakultät hinzu. Sie verfügte über Promotionsrecht. 1769 wurde ihre medizinische Fakultät gegründet. 1777 wurde sie von Nagyszombat nach Buda und 1784 nach Pest verlegt. Bis 1844 war ihre Unterrichtssprache Lateinisch. Nach dem Ausgleich begann eine intensive Entwicklung: Neue Unterrichts- und klinische Gebäude, die Universitätsbibliothek und das Zentralgebäude wurden fertig gestellt, die Zahl der Lehrstühle stieg und die Universität entwickelte sich zum wichtigsten wissenschaftlichen Zentrum Ungarns. Ab 1921 war der Name der Universität königliche ungarische Pázmány-Péter-Universität. Nach 1945 wurde das Abendstudium eingeführt. 1949 trennte sich die Naturwissenschaftliche Fakultät von der Geisteswissenschaftlichen Fakultät und wurde selbstständig, 1950 wurde die Römisch-katholische Theologische Fakultät abgetrennt. Anfang 1951 wurde die Medizinische Fakultät zur selbstständigen Universität. Seit 1950 ist der neue Name der Universität Eötvös-Loránd-Universität (ELTE). Quelle: http://www.elte.hu/egyetemrol
Das Hauptmotiv der Jubiläumsmarke ist ein Tympanondetail des Gebäudes der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Eötvös-Loránd-Universität, im Vordergrund ist das sog. Paedum – das Zepter des Rektors als Symbol der Einheit der Universität – zu sehen. Auf dem Sonderumschlag sind das Wappen und das Jubiläumslogo der Universität, das Porträt von Loránd Eötvös sowie das Gebäude der Geisteswissenschaftlichen Fakultät – als eine Art Unterdruck – dargestellt. Das Hauptmotiv des Sonderstempels ist die auf den Jahrestag hindeutende, auch auf dem Jubiläumslogo abgebildete Zahl.

100 Jahre Erzsébet-kilátó (Elisabeth-Aussichtsturm) auf dem János-hegy (Johannesberg)
Auf dem Gipfel des János-hegy (Johannesberg), dem höchsten Punkt von Budapest steht der zwischen 1908 und 1910 errichtete Erzsébet-kilátó (Elisabeth-Aussichtsturm), von wo sich ein wunderschönes Panorama nicht nur auf die Hauptstadt, sondern auch auf die umliegenden Siedlungen eröffnet. Bei klarem Wetter sind sogar die in 77 km Entfernung liegenden Berggipfel zu sehen. Der neoromanische Turm ist 23,5 m hoch, hat eine runde Grundform und eine Terrassenanordnung. Seine Aussichtsplattform ist über eine Wendeltreppe mit 101 Treppen zu erreichen. Der Aussichtsturm wurde nach Entwürfen von Pál Kluzinger und Frigyes Schulek, teils aus öffentlichen Spenden erbaut. Seine feierliche Eröffnung fand am 8. September 1910 statt. 1931 wurde die Terrasse errichtet. Der Johannesberg war bereits im 19. Jahrhundert ein beliebter Ausflugsort der hauptstädtischen Einwohner. 1882 besuchte auch die Königin Elisabeth von Ungarn den Gipfel des Johannesbergs. Zu ihren Ehren bekam der Aussichtsturm seinen Namen. Anfangs diente das Gebäude nicht nur den Wanderern, sondern geraume Zeit hindurch war darin auch eine meteorologische Station tätig. Die Restaurierung des im Laufe der Jahrzehnte abgenutzten Gebäudes erfolgte zwischen 2001 und 2005. Quelle: http://www.vendegvaro.hu, http://www.gyermekvasut.hu
Im Vordergrund der anlässlich des Zentenariums des Elisabeth-Aussichtsturms auf dem Johannesberg erscheinenden Marke ist das Gebäude, im Hintergrund die zeitgenössische Umgebung des Aussichtsturms zu sehen. Auf dem Sonderumschlag sind die Büste der Königin Elisabeth von Ungarn (Alajos Stróbl, 1908) und die Gedenktafel am Aussichtsturm sowie das Hintergrundmotiv der Marke abgebildet. Auf dem Sonderstempel ist die stilisierte Zeichnung des Aussichtsturms auffindbar.
20100219_Idegenforg_DE.jpg
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2010.03.01. Ostern

HozzászólásSzerző: Mariann » 2010.02.27. 14:31

Die Magyar Posta gibt auch dieses Jahr eine neue Freimarke für die Aufgabe von Glückwünschen zu Ostern aus.
Mit Ostern, einem der größten Feste des Christentums sind Volksbräuche, volkstümliche Traditionen, ebenso, wie Symbole verknüpft. Die bunten bzw. roten Eier, die Weidenkätzchen, das Lamm, der Hase, all sie sind typische und wohl bekannte Symbole dieses Festes. Einige davon erscheinen auch auf der Briefmarkennovität Ostern 2010.
Zum Ursprung des Osterhasen gibt es verschiedene Erklärungsversuche. Ein Teil der Forscher leitet die ursprüngliche Verbindung zwischen dem Hasen und dem Ei von der Legende der unterweltlichen Göttin der germanischen Traditionen ab. Nach dieser Legende war der Hase ursprünglich ein Vogel, den die Göttin vor Zorn in ein vierbeiniges Tier verwandelte. Es kann aber auch sein, dass es sich hierbei um einen Irrtum handelt, denn früher war es in einigen deutschen Gebieten Sitte, Haselhühner samt ihren Eiern zu verschenken. Zu Missverständnissen kam es vielleicht wegen des deutschen Namens Haselhuhn, kurz Hasel, was dem Wort Hase sehr ähnelt. Nach anderen Quellen wurden der Hase und das Ei im Deutschland des 16. Jahrhunderts zu Bestandteilen des christlichen Feierkreises, hier fertigte man nämlich das erste Osternest im Korb und später auch den ersten Osterhasen aus Zuckerwerk. Nach dieser Theorie kann der Nestbau wahrscheinlich davon abgeleitet werden, dass der in den westlichen Kulturen dargestellte Hase im Allgemeinen zur Lepus-Art gehört, welcher nicht in Sassen lebt, sondern ein Nestbauer ist. Seine Jungen kommen mit offenen Augen zur Welt, sein Körper ist größer und auch seine Löffel sind länger.
In der ungarischen Gemeinde Nyúl (Hase) gibt besonders die Namensidentität Anlass zum Feiern. Ostern organisiert man hier traditionsgemäß eine zweitägige Veranstaltungsreihe. Quelle: husvet.hu * hu.wikipedia.org * bdeg.sopron.hu
Hauptmotive der in schrillen Frühlingsfarben prangenden grafischen Komposition auf dem Briefmarkenbild sind das rote Osterei und der Osterhase. Auf dem Sonderumschlag kehren die grafischen Elemente des Briefmarkenbildes wieder. Auf der Grafik des Sonderstempels ist die stilisierte Zeichnung bunter Eier zu sehen.
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20100301_Husvet_DE.jpg
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2010.03.01. Ungarisches Rotes Kreuz

HozzászólásSzerző: Mariann » 2010.02.27. 14:33

Die Magyar Posta möchte mit der Ausgabe dieser Freimarke mit Aufpreis auf die Tätigkeit des Ungarischen Roten Kreuzes aufmerksam machen. Jährlich einmal überweist die Magyar Posta den aus dem Aufpreis einfließenden Betrag – 55 Ft je verkaufter Marke – zugunsten des Ungarischen Roten Kreuzes, welchen Betrag die Stiftung nach eigenem Ermessen verwendet.
In Ungarn wurde 1881 der Rotkreuzverein der Länder der Ungarischen Heiligen Krone gegründet, der die Aufstellung von Behelfskrankenhäusern, Verwundetentransportkolonnen, den Nachschub für Feldkrankenhäuser und die Versorgung von verwundeten und kranken Soldaten übernahm. Im Balkankrieg und im Ersten Weltkrieg versah er Gesundheitsdienste und benachrichtigte die Angehörigen in Sachen der gefallenen und verwundeten Soldaten sowie der Kriegsgefangenen. Zwischen den zwei Weltkriegen gründete der Verein Erste-Hilfe-Stationen, 16 Sturmwarnungsstationen am Balaton sowie den Wasserrettungs- und Sturmwarnungsdienst der Donau. Ausgebaut wurden der Luftrettungs- und der Erste-Hilfe-Krankentransportdienst sowie das soziale Hilfssystem. Im Zweiten Weltkrieg vermehrten sich seine Aufgaben: Er half beim Sanitätsdienst der Armee aus, betätigte Krankenhäuser, Lazarettzüge und 1939 ein Blutspendezentrum. Nach dem Krieg erkannte die Nationale Übergangsregierung die im Roten Kreuz verborgenen Möglichkeiten, so verfügte es 1948 bereits über 228 Institutionen, welche die sanitäre und soziale Versorgung von mehr als zehntausend Menschen ermöglichte. 1949 wurden die Institutionen jedoch verstaatlicht und 1951 wurde das Rote Kreuz zum Sanitätsverein erklärt. Seine Hauptaufgaben wurden in der Aufklärung im Gesundheitsbereich, im Erste-Hilfe-Unterricht und in der Organisation von Blutspendeaktionen festgesetzt. Zur Zeit der 1956er Revolution übernahm es die Verteilung von internationalen Hilfstransporten und medizinischen Ausrüstungen. Seine Selbstständigkeit bekam es im Frühjahr 1957 zurück. Zu seinen Aufgaben gehörten Gesundheitspropaganda, Organisation von Blutspendeaktionen, Ausbildung von Krankenschwestern, Zusammenarbeit mit Bürgerschutzorganisationen, Organisation im Kreis der Jugendlichen und Gründung von Rotkreuz-Organisationen in Betrieben, später kamen noch weitere Bereiche dazu, so wie Ferienbetreuung von körperbehinderten Kindern, Fachdienst für Familienbetreuung, Gründung von Blutspendezentren und Seniorenheimen. Eine herausragende Aufgabe war von 1988 die Versorgung von rumänischen und DDR-Staatsbürgern, später von Flüchtlingen des Kriegs in Südslawien. Seine jetzigen Aufgaben bauen sich teils auf konventionelle Programme, teils auf neue gesellschaftliche Bedürfnisse auf, so wie das soziale Versorgungssystem, die Gesundheitserziehung der Jugend, die Organisation von Blutspendeaktionen, der Erste-Hilfe-Unterricht, die in- und ausländischen Katastrophenhilfen und Rettungsaktionen sowie der Suchdienst. Quelle: http://www.voroskereszt.hu
Das Hauptmotiv des Briefmarkenbildes ist das Symbol des Roten Kreuzes, ein – von winzigen Briefmarken gebildetes – gleicharmiges Kreuz. Auf dem Briefmarkenbild ist auch der Logo des Ungarischen Roten Kreuzes aufzufinden. Zur Freimachung ist der Betrag des Aufpreises (55 HUF) nicht geeignet!
Csatolmányok
20100301_VK_DE.jpg
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2010.03.01. Ungarische Leibwache

HozzászólásSzerző: Mariann » 2010.03.01. 21:19

Die Magyar Posta gibt anlässlich der vor 250 Jahren gegründeten Ungarischen Leibwache eine Sonderbriefmarke aus.

Auf Grund der Entscheidung der ungarischen Königin Maria Theresia wurden die Komitate am 1. März 1760 in einem Rundschreiben zur Gründung der ungarischen Leibwache aufgefordert. Die Komitate entsandten junge Edelknaben nach Preßburg, an den Schauplatz der Gründung der Leibwache der Ungarischen Edlen. Die am 27. September vereidigte Garde stellte man am 4. Oktober in Wien der Königin vor. Der erste Gardekapitän zwischen 1760 und 1762 war Feldmarschall Graf Lipót Pálffy, der im Rang eines Generals Kapitän der Leibwache war. 12 Offiziere versahen verschiedene Generalsaufgaben als Unterhauptmann, Wachtmeister und Unterwachtmeister der Leibwache. Die 120 Leibwächter erhielten den Rang Unterleutnant oder Leutnant. Ihren Dienst versahen sie in 20- bis 40-köpfigen Einheiten am Wiener Hof, wo sie an den Auszügen des Herrscherhofs das Ehrengeleit bildeten. An dem Aufenthaltsort der königlichen Familie in Ungarn – in der Burg von Buda – leisteten sie häufig Ehrenwache. In ihrer Freizeit verrichteten sie Militärübungen zu Fuß oder zu Pferde. Sie lernten Sprachen, Human- und Realfächer, Fechten und Hoftänze. Nach Ableistung ihrer Dienstzeit konnten sie sich als gebildete und sich im Hofleben auskennende Adlige für Ämter am Hof oder in den Komitaten bewerben. Rot, grün und gelb waren die Hauptfarben ihrer verzierten, ungarische Motive tragenden Dienstkleidung. Dies ergänzte ein mit Silberschnalle über die Schulter geworfenes Pantherfell.
1849 löste Kaiser Franz Joseph I. die Körperschaft auf, aber bei seiner Krönung wurde sie unter dem Namen Königlich Ungarische Adlige Leibgarde aufs Neue gegründet. Von 1904 versah die Königlich Ungarische Darabont Leibwache Dienst in der Burg von Buda. Die beiden Körperschaften waren bis 1918 aktiv. 1920, nach der Wahl von Miklós Horthy zum Gouverneur organisierte man die Königlich Ungarische Leibwache, welche die Traditionen der früheren Leibgarden bewahrte und den täglichen Dienst und die Ehrenwachen entsprechend den Anforderungen der Zeit versah. Von 1946 bis 1949 waren die Leibgarde des Präsidenten der Republik und die Parlamentswache in Dienst. 1958 wurde die Regierungswache des Innenministeriums gegründet, die den Schutz der Partei- und Staatsführer sowie der ausländischen Delegationen, die Bewachung von aus Staatssicherheitsgründen herausragend wichtigen Gebäuden und anlässlich von Staatsfeiertagen und anderen Protokollereignissen auch Paradedienste versah. Das Wachregiment der Republik versieht seit 1990 die Aufgaben der Vorgängerorganisationen mit ähnlichem Aufgabenkreis und geringfügigen Namensänderungen. Von 1992 verrichten sie die Ehrenwache in traditioneller Uniform. Mit Wirkung vom 1. Januar 2000 übernahmen sie die Bewachung der in der Kuppelhalle des Parlaments untergebrachten Krönungsinsignien. (Quelle: Schrift von László Fazakas über die Ungarische Leibwache)

Auf dem Briefmarkenbild links ist die einstige und rechts die jetzige Uniform der Ungarischen Leibwache zu sehen. Im Vordergrund des Briefmarkenbildes erscheint das Emblem der Ungarischen Leibwache, im Hintergrund des Bildes eine Teilansicht der Burg von Buda. Auf dem zur Marke gehörenden Sonderumschlag wiederholen sich die auch auf dem Briefmarkenbild zu sehende Ansicht der Burg von Buda und das Emblem. Auf dem Sonderstempel ist die stilisierte Zeichnung des Emblems aufzufinden.
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20100301_Testorseg_DE.jpg
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2010.03.26. Namhafte Ungarn - Ferenc Erkel

HozzászólásSzerző: Mariann » 2010.03.26. 20:18

Die Magyar Posta begeht den 200. Geburtstag von Ferenc Erkel mit der Ausgabe eines Sonderblocks.
Ferenc Erkel (Gyula, 7. November 1810 – Budapest, 15. Juni 1893) Komponist, Dirigent und Klaviervirtuose. Seine Laufbahn begann er als Pianist und Musikpädagoge in Klausenburg. 1834 debütierte er in Pest, wo er sich im folgenden Jahr endgültig niederließ. Zwei Jahre lang arbeitete er am Pester Städtischen Deutschen Theater sowie bei dem Budaer Ungarischen Bühnenzirkel als Dirigent. 1837 gelangte er als Chefdirigent an das Pester Ungarische Theater, das spätere Nationaltheater. 1840 komponierte er seine erste Oper, die Bátori Mária, deren Libretto Béni Egressy schrieb, der bis zu seinem Tod (1851) sein Gefährte bei der Komposition seiner Opern war. 1844 gewann er den für die Vertonung der Hymne von Ferenc Kölcsey ausgeschriebenen Wettbewerb. Nach der 1848–49er Revolution und dem Freiheitskampf bemühte er sich um die Förderung des Konzertlebens der Hauptstadt. Unter seiner Leitung wurde 1853 die Philharmonische Gesellschaft gegründet, die er unzählige Male dirigierte. Seine Oper mit dem Titel Bánk bán, die zugleich der Höhepunkt seiner Laufbahn war, wurde 1861 uraufgeführt. Er wirkte mit bei der Gründung der Musikakademie (1875) und war zehn Jahre lang ihr Direktor und Klavierlehrer, später wurde er Hauptmusikdirektor des Opernhauses. Als Dirigent und dank seiner organisatorischen Persönlichkeit tat er außerordentlich viel für den Aufschwung des Musiklebens der Hauptstadt. Mit seinem Namen ist die Begründung der ungarischen Nationaloper verbunden, aber er komponierte auch Chorwerke, Lieder, Begleitmusik, Klavierstücke und Orchesterwerke. Sein reiches Lebenswerk ist beispielhaft.
Ferenc Erkel war ein hervorragender Schachspieler und beteiligte sich aktiv an der Organisation des ungarischen Schachlebens. Er war Mitglied des 1839 gegründeten ersten ungarischen Schachvereins, des Pester Schachklubs, später, nach dessen 1849er Verbot war er erst Vizevorsitzender, dann Vorsitzender des 1864 neu gegründeten Klubs. Von Mitte der 1850er Jahre bis Anfang der 1860er Jahre war er – neben József Szén, nach dessen Tod, neben Emil Récsi – der stärkste ungarische Schachspieler. Mit dem Alter spielte er immer seltener, um 1875 das Spielen dann völlig aufzugeben, aber er besuchte den Klub regelmäßig, unterhielt sich mit seinen Klubkameraden, schaute ihren Spielen zu und löste Aufgaben. (Quelle: http://www.filharmonia.com * http://www.wikipedia.org * Autor: Iván Bottlik)
Auf dem Briefmarkenbild des fortlaufend nummerierten Blocks ist der Kunstschaffende Ferenc Erkel abgebildet. Auf der Rahmenzeichnung sind in grafischer Komposition das Gebäude des Opernhauses, Notenblätter und ein Schachbrett zu sehen. Auf dem zum Block gehörenden Sonderumschlag sind Erkels Porträt, das Opernhaus sowie der Abschluss eines – mit Ferenc Erkels Sieg endenden – Schachspiels Erkel gegen Szén zu sehen. Auf der Grafik des Sonderstempels ist die stilisierte Zeichnung des Porträts auffindbar.
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20100326_Erkel_DE.jpg
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2010.03.26. 83. Tag der Briefmarke

HozzászólásSzerző: Mariann » 2010.03.26. 20:19

Die Magyar Posta gibt anlässlich der Feier der Philatelisten traditionsgemäß eine aus zwei Marken bestehende Briefmarkenserie und einen Briefmarkenblock mit Aufpreis aus. Die Ereignisse des 83. Tages der Briefmarke – inklusive der internationalen ALPEN-ADRIA Briefmarkenausstellung – zwischen dem 26. und dem 28. März 2010 beherbergt die Stadt Sopron. Die Magyar Posta überweist den Betrag des Aufpreises des Blocks – 200 HUF pro verkauften Block – zur Förderung des organisierten Briefmarkensammelns in Ungarn an den Landesverein der Ungarischen Philatelisten.

Sopron ist an der Westgrenze Ungarns, am Fuße der Alpen, 60 km von Wien und 220 km von Budapest entfernt aufzufinden. Die Stadt liegt zwischen dem Soproner Gebirge und dem Hügelland von Balf am Neusiedler See, im Tal des Baches Ikva. Nach Zeugnis der Funde aus der Jungsteinzeit, Kupfer- und Bronzezeit ist das Gebiet bereits seit der Urzeit bevölkert. In der Römerzeit stand hier eine blühende Stadt, die im Zeitalter der Völkerwanderung zur Ruinenstadt wurde. Eine neue Siedlung wurde hier erst nach der Landnahme gegründet. Vom 9. bis zum 11. Jahrhundert baute man die alten Stadtmauern aus und die Burg wurde errichtet. Zu dieser Zeit bekam sie ihren Namen von dem Gespan namens Suprun. Die am Fuße der Burg liegende Siedlung entwickelte sich im 13. Jahrhundert zur Stadt. 1277 machte sie König Ladislaus IV. zur königlichen Freistadt. 1525 wurde die Stadt zwar von den Türken verwüsteten, aber sie gelangte nie unter ihre Herrschaft. Sie wurde zu einem der Zentren der Verbreitung der Reformation in Ungarn, 1557 war in der Stadt bereits ein evangelisches Lyzeum tätig. 1676 wütete eine riesige Feuerbrunst in Sopron, bei der ein Großteil der Stadt niederbrannte. Anschließend daran wurden Barockgebäude errichtet, es entwickelte sich die jetzige Innenstadt und auch der Feuerturm wurde wieder aufgebaut. Im darauf folgenden Jahrhundert wurde auf Initiative von Graf István Széchenyi die erste Eisenbahn Transdanubiens erbaut, die Sopron mit Wiener Neustadt und Wien verband. Nach dem 1848-49er Freiheitskampf verfügte die Stadt über Verwaltungsbefugnisse, die sich auf ganz Transdanubien erstreckten. Im Zeitalter des Dualismus nahm sie einen raschen Aufschwung und kam zur Zeit des Millenniums zur vollen Entfaltung. 1921, nach dem Friedensvertrag von Trianon, entschied eine Volksabstimmung, zu welchem Land Sopron und die umgebenen acht Gemeinden gehören sollen. Die Stadt entschied sich für Ungarn, so trägt Sopron seitdem den Titel „Die treueste Stadt” (Civitas fidelissima). Die Stadt und ihre Bürgerschaft litten sehr unter dem Zweiten Weltkrieg, 1944 und 1945 erlitten sie mehrere Luftangriffe. 1950 verlor die Stadt ihren Rang als Hauptort des Komitats. Im Wirkungskreis des Kleinbezirks war sie erst Sitz des Landkreises und nach dessen Aufhebung, Versorgungszentrum mittleren Grades für etwa 40 Siedlungen, was sich von der Ausdehnung des einstigen Landkreises nicht groß unterschied. 1991 erhielt sie den Rang einer kreisfreien Stadt. Die Stadt ist reich an Denkmälern, Sehenswürdigkeiten, ihre Kultur- und Musikveranstaltungen sind auch im Ausland bekannt. (Quelle: http://portal.sopron.hu, Autor: Dr. Imre Tóth PhD)
Auf der 80-Ft-Briefmarke sind die Ursulinenkirche und die Jungfrauenkirche von Sopron und auf der 105-Ft-Briefmarke die Mariensäule und das Tor der Treue zu sehen. Das Briefmarkenbild des Blocks im Wert von 500+200 Ft ziert die Dreifaltigkeitssäule und auf der Rahmenzeichnung ist der Hauptplatz (Fő tér) der Stadt abgebildet. Auf der Zeichnung des zur Briefmarkenserie gehörenden Sonderumschlags ist ebenfalls der Hauptplatz (Fő tér) und auf der Zeichnung des zum Block gehörenden Umschlags das Gebäude des „Hauses der Ungarischen Kultur“ zu sehen, das die Veranstaltungen des Tages der Briefmarke beherbergt. Auf der Grafik des Sonderstempels ist die stilisierte Zeichnung des Feuerturms von Sopron aufzufinden.
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2010.04.08. Gáspár Heltai

HozzászólásSzerző: Mariann » 2010.04.13. 15:15

Gáspár Heltai /Caspar Helth/ (Heltau?, 1510? - Klausenburg, 1574?) evangelischer Schriftsteller, Übersetzer und Buchdrucker des 16. Jahrhunderts. Ein herausragender Vertreter der ungarischen Literatur der Spätrenaissance, einer der Schöpfer der ungarischen Kunstprosa europäischen Niveaus.
Sein Geburtsort und auch sein Geburtsdatum sind nicht zweifellos zu ermitteln. Seinem Nachnamen nach kam er höchstwahrscheinlich im Komitat Cibin (Szeben) in Heltau (Nagydisznód) als Kind eine sächsischen Bürgerfamilie zur Welt. 1543 studierte er im deutschen Wittenberg und versah bereits vom darauf folgenden Jahr die Aufgaben des sächsischen evangelischen Stadtpfarrers von Klausenburg. Seine Muttersprache war Deutsch, Ungarisch lernte er erst 1536, dennoch publizierte er alle seine Werke in dieser Sprache. Neben dem Amt als Stadtpfarrer nahm er auch mehrere Unternehmungen in Angriff. 1550 gründete er gemeinsam mit György Hofgreff eine Druckerei, nach dessen Tod (1558) wurde Heltai der alleinige Eigentümer der Druckerei und ließ diese als vorzüglicher Geschäftsmann auch aufblühen. Anfang der 1560er Jahre errichtete er eine sog. Papiermühle (~Papierfabrik). Da sich die Siebenbürger Sachsen ihre Bücher teils aus Deutschland, teils von der Druckerei von János Honterus in Kronstadt kommen ließen, produzierte Heltai überwiegend aus eigener Feder stammende, ungarischsprachige Bücher für die ungarische Gemeinschaft. Fast ein Drittel der damaligen ungarischen Bücherernte kam aus seiner Druckerei. Er verwendete große Sorgfalt auf die konsequente Rechtschreibung und so spielte er bei der Ausgestaltung der ungarischen Rechtschreibregeln eine wesentliche Rolle.
Ähnlich wie die anderen Prediger-Schriftsteller publizierte anfänglich auch Heltai Werke religiös-moralischen Gegenstands, die er aus deutschen oder lateinischen Quellenschriften übersetzte. Diese waren jedoch vielmehr Neubearbeitungen als Übersetzungen, durch eigene Schöpfungen ergänzt und Werke der schöngeistigen Prosa. Eines seiner bedeutendsten Unternehmen als Verleger war die ungarischsprachige Ausgabe der Bibel. Zwischen 1551 und 1565 verlegte er größere Teile aus der Bibel in sechs Bändern, auf Grund der Arbeit von verschiedenen Übersetzern. Dieses Unternehmen konnte er schließlich nicht vollständig realisieren. Heltai selbst verließ später die Glaubensgemeinschaft der Lutheraner der Reformierten zuliebe und in seinen letzten Lebensjahren wurde er Antitrinitarier.
Gáspár Heltai war der ureigenste Prosaschriftsteller des 16. Jahrhunderts. Sein Gesamtwerk spiegelt die Welt der zunehmenden und selbstständig werdenden evangelischen, patrizischen städtischen Bürgerschaft wider, die damals ausschließlich in einigen Städten mit verschiedenen Kultur-, Lebens- und Glaubensgemeinschaften von Siebenbürgen und Oberungarn vertreten war. (Quelle: hu.wikipedia.org * enciklopedia.fazekas.hu)
Auf dem Briefmarkenbild ist die 1575 erschienene, letzte große Arbeit von Gáspár Heltai, das Titelblatt seines historischen Werks Ungarische Chronik (Chronik der Taten der Madjaren) abgebildet. Auf dem zur Briefmarke gehörigen Sonderumschlag ist ein Ausschnitt der 1566er Fabeln nach Äsop, mit dem Titel Hundert Fabeln zu sehen. Die Grafik des Sonderstempels ziert das Wasserzeichen der Papiermühle von Gáspár Heltai.
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20100408_Heltai_DE.jpg
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